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Hand in Hand

Zusammenarbeit im Team und Arbeitsorganisation

In fast jedem Team lassen sich unterschiedliche Störfaktoren finden, die einer guten Arbeitsorganisation im Weg stehen. Störfaktoren wie unklare Arbeitsabläufe und „Zeitdiebe“ behindern die Arbeitsabläufe und fehlende Absprachen über Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten verursachen nicht nur Missverständnisse, sondern können auch Pflegefehler nach sich ziehen.

Pflegeteams setzen sich inzwischen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Qualifikationsniveaus zusammen – hier sind klare Aufgaben- und Verantwortungsbereiche unabdingbar, wenn die Zusammenarbeit klappen soll. Eine gute Teamzusammenarbeit wirkt aber weit über das Arbeitsfeld hinaus. Vor diesen Hintergründen gilt es für jedes Teammitglied und jede Teamleitung, dort anzusetzen, wo Schwachstellen erkannt werden und Veränderungen möglich sind. Eine solche Auseinandersetzung bedarf eines offenen Austauschs unter den Teammitgliedern, um mehr als die Summe der Einzelteile zu bewirken. Im Rahmen des Projekts DemOS wurden unterschiedlichste Störfaktoren aufgedeckt und die Teamzusammenarbeit mit Hilfe kompetenter Prozessbegleiter nachhaltig verbessert.

In diesem Film werden beispielhaft aufgezeigt, wie eine erfolgreiche Teamzusammenarbeit durch die Verständigung auf gemeinsame Ziele, klare geregelte Arbeitsabläufe sich positiv auf die Pflegeempfänger, die Pflegenden und die Organisation auswirken. Nicht nur die Motivation, auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter/-innen weisen eine bessere psychische Gesundheit auf.

In der Praxishilfe wurden zudem beispielhafte Ansatzpunkte notiert, die dazu beitragen, ein Team auf einen erfolgreichen Weg zu bringen. Ob dies mit externen Moderator oder Begleiter umsetzbar ist, hängt von den Kompetenzen im Team oder in der Einrichtung ab.

Insgesamt wurden acht Filme mit Beispielen Guter Praxis im Projekt DemOS erstellt und sollen zur Entwicklung eigener Lösungsansätze anregen.

Sie beinhalten folgende Themenfelder:

  1. Männer (Alltag für demente Männer attraktiv gestalten)
  2. Ernährung bei Menschen mit Demenz (Kompetenzen fördern)
  3. Erfolge wahrnehmen (Anerkennung und Wertschätzung)
  4. Wer rastet, rostet (Bewegungsförderung der Demenzkranken im Pflegalltag)
  5. Pausenkultur (Richtig Pause machen)
  6. Belastungen abbauen (Tipps zur Stärkung der Selbsthilfekompetenz)
  7. Vertretungsregeln (Tipps bei Personalausfall)
  8. Hand in Hand (Team und Arbeitsorganisation)

Die Medienmappe DemOS enthält zusätzlich noch den „Check: Arbeitsplatz Pflegeheim“ sowie die inzwischen aktualisierte Broschüre „Mit schwierigen Themen in der Pflege offen umgehen...“.

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