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care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern

Nichts wirkt so überzeugend wie die eigene Begeisterung für den Beruf. Um Schüler*innen für eine Ausbildung in der Pflege zu motivieren, geben Auszubildende Ihnen spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag in der Pflege. Das innovative Konzept „care4future“ zeigt, wie das durch regionale Netzwerke gelingen kann. In regionalen Netzwerken kooperieren Unternehmen der Pflegebranche mit allgemeinbildenden Schulen, Pflegeschulen und der Arbeitsagentur vor Ort, um Schüler*innen Orientierung in der Berufsfindungsphase zu bieten und das Berufsfeld Pflege vorzustellen.

Das Projekt care4future wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunft der Arbeit“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert.

AUSGANGSPUNKT von care4future war das INQA-Vorgängerprojekt „Gesunde Arbeit“ (Modul „Regionale Nachwuchsgewinnung“). Darin wurde ein regionales Netzwerkkonzept entwickelt und in drei Pilotregionen getestet. Ziel war es, Akteure aus Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen mit Verantwortlichen allgemeinbildender Schulen zu vernetzen, um Schülerinnen und Schülern frühzeitig einen attraktiven und authentischen Zugang zum Pflegeberuf zu ermöglichen. Hierfür wurde zur Berufsorientierung für die Abschlussjahrgänge in den Schulen ein Wahlpflichtkurs „Pflege“ etabliert. Das Besondere dieses Kurses: Die Auszubildenden der Pflegeschulen sind es, die den Schüler*innen Grundbegriffe der Pflege nahebringen, ihre Motivation für den Pflegeberuf vermitteln und sie als Mentoren in Praktikumseinsätzen begleiten.

Zu den ZIELGRUPPEN des Projektes gehörten Pflegeeinrichtungen, Pflegeschulen sowie allgemeinbildende Schulen.

ZIEL des Projektes war es, das regionale Netzwerkkonzept care4future über die drei Pilotregionen hinaus, für den weiteren Transfer in die Pflegebranche und in weitere Regionen Deutschlands auszubauen. Das Konzept sollte dazu beitragen, dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege auf regionaler Ebene entgegenzuwirken.

ERGEBNISSE

Mittlerweile ist die Zahl der care4future-Netzwerke bundesweit auf 60 gestiegen. Das Konzept lebt weiter und kann genutzt werden.
Eine erste Erfolgsmessung in den Pilotnetzwerken wurde im Jahr 2013 durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt bestanden elf regionale care4future-Netzwerke. Die Projektpartner konnten im Zuge der Erfolgsmessung zeigen, dass care4future wirkt:

  • Nach fünfjährigen Erfahrungen des Ausgangsnetzwerkes in Papenburg waren über 60 Prozent der ehemaligen Schüler*innen in Gesundheits- oder Sozialberufen tätig, 25 Prozent direkt in der Pflege.
  • In den neu hinzu gekommenen Pilotnetzwerken konnten sich 50 Prozent der Schüler*innen vorstellen, nach dem Schulabschluss eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen.

Als weiteres Projektergebnis entstand ein „Handlungsleitfaden zur regionalen Gewinnung von Nachwuchskräften in der Pflege“ – eine praxisnahe Anleitung zur Umsetzung von care4future.

Ansprechpartner*in

Sina Steffen
contec – Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH
Bochum
E-Mail schreiben
Telefon: 0234 - 45273 - 36

Alexander Wilker
contec – Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH
Bochum
E-Mail schreiben
Telefon: 0234 - 45273 - 37

Steckbrief

Themen: Ausbildung

Projektlaufzeit

2012 bis 2013


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