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DemoPrax - Praxislernort Pflege: Anleiten zu einer demografiefesten Pflegepraxis

Den Praxisanleiter*innen kommt bei der Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Pflegeausbildung eine zentrale Bedeutung zu. Sie sind Bindeglied zwischen Theorie und Praxis gesunden Arbeitens in der Pflege und für den beruflichen Nachwuchs erste Ansprechpartner*innen für dieses Thema. Das Projekt DemoPrax entwickelte ein bedarfsorientiertes Fortbildungskonzept für Praxisanleiter*innen. In acht Schritten führt dieses zu mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Praxisanleitung.

DemoPrax wurde im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

AUSGANGSPUNKT des Projektes war die Beobachtung, dass die Themen Gesundheitsförderung und Prävention von vielen Pflegeschulleitungen als hoch relevant angesehen werden, gleichzeitig jedoch ein deutliches Umsetzungsdefizit in der praktischen Ausbildung und späteren Arbeit besteht. Die frühzeitige Ansprache und Unterstützung der Praxislernorte zur praxisnahen Vermittlung und Umsetzung von Inhalten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist deshalb besonders bedeutsam.

Zur ZIELGRUPPE des Projektes gehörten Praxisanleiter*innen bzw. Pflegeeinrichtungen und Träger, die in der Ausbildung aktiv sind.

ZIEL des Projektes war es, Inhalte zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pflege nicht nur in der theoretischen, sondern vor allem in der praxisbezogenen Pflegeausbildung tiefer zu verankern.

Das Projekt gliederte sich in eine Vorbereitungs-, eine Konzeptions- und eine Interventionsphase. Letztere beinhaltete die Durchführung und Evaluation der Schulungen für Praxisanleiter*innen in den Modellregionen Dresden und Freiburg.

ERGEBNISSE

Im Rahmen der Projektarbeit wurde ein bedarfsorientiertes Fortbildungskonzept für Praxisanleiter*innen entwickelt, erprobt und evaluiert. Dieses Konzept war die Grundlage für eine „Qualifizierung für Praxisanleitungen – Sicherheit und Gesundheit im Fokus“, welche die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege seither anbietet.

Weiterhin ist in dem Projekt eine Informationsbroschüre für mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz (AGS) in der Praxisanleitung entstanden. Neben wichtigen Hintergrundinformationen und Praxistipps enthält die Broschüre Arbeitshilfen zur Umsetzung des AGS durch die Praxisanleiter*innen.

Ansprechpartner*in

Prof. Dr. Andreas Seidler
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin (IPAS) der TU Dresden
Technische Universtiät Dresden
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
E-Mail schreiben
Telefon: 0351 - 3177 - 441

Steckbrief

Themen: Ausbildung

Projektlaufzeit

2012 bis 2015


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