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Pflege 4.0 - Digitalisierung in der Pflege: Pflegende sehen Technikeinsatz positiv

In einem gemeinsamen Projekt der Offensive Gesund Pflegen, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurde beleuchtet, wie professionell Pflegende zum Einsatz neuer Technik stehen.

Das Ergebnis ist die Broschüre „Digitalisierung in der Pflege“, die aus der Sicht von professionell Pflegenden die Chancen, Hemmnisse und Entwicklungsperspektiven moderner Technik in der Pflege darstellt.

AUSGANGSPUNKT

Wie Pflegende die zunehmende Digitalisierung wahrnehmen und welche Chancen aber auch Belastungen sie damit verbinden, war noch nicht umfassend beleuchtet. Darum wurde in einem Kooperationsprojekt diesen Fragen genauer nachgegangen.

Zur ZIELGRUPPE

Die Broschüre richtet sich an Unternehmen genauso wie an Beschäftigte in der Pflege sowie Expertinnen und Experten.

ZIEL

Ziel der gemeinsamen Arbeit war es, aufzuzeigen, wie die professionell Pflegenden die Digitalisierung ihres Arbeitsumfeldes wahrnehmen und welche Chancen und Risiken sie in den folgenden Handlungsfeldern sehen:

  • Elektronische Dokumentation
  • Technischen Assistenzsystemen
  • Telecare
  • Robotik

ERGEBNISSE

Eine große Mehrheit der Befragten hofft auf Entlastung durch elektronische Dokumentation (91 Prozent) und technische Assistenzsysteme (61 Prozent). Hingegen gelten der flächendeckende Einsatz von Telecare und vor allem von Robotik als weniger wahrscheinlich und nützlich. Zu den schlimmsten Befürchtungen gehört, dass Roboter eines Tages vollautomatisiert die Versorgung in einem Pflegeheim übernehmen könnten. Auch wenn dies derzeit als wenig wahrscheinlich gilt, sorgen sich die Beschäftigten um die Pflege von Mensch zu Mensch.

Die Broschüre „Digitalisierung in der Pflege“ baut auf den Ergebnissen des BGW-Forschungsberichts „Pflege 4.0 - Einsatz moderner Technologien aus der Sicht professionell Pflegender“ auf. Anhand von Praxisbeispielen wird anschaulich beschrieben, wie intelligente Technik in einem ambulanten Dienst, in einer stationären Einrichtung oder in einem Universitätsklinikum zum Einsatz kommt.

Ansprechpartner*in

Dr. Ulrike Rösler
Bundesanstalt für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin
Fabricestraße 8
01099 Dresden
E-Mail schreiben
Telefon: 0351 3177 -0

Steckbrief

Themen: Digitalisierung

Projektlaufzeit

2016 bis 2018


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